Fitness: Im Studio oder Zuhause?

13.Januar.2019 | Fitness: ein kurzes Wozu | Welche Möglichkeiten habe ich? | Ein kleines Pro und Kontra | Ausreden gibt es keine: Fitness bleibt Fitness

Fitness: Ein kurzes Wozu

Ein altes, in der heutigen Zeit fast schon in Vergessenheit geratenes, Sprichwort besagt: „Sich regen, bringt Segen“. Wenn man einigen Meldungen glauben mag, halten sich immer weniger Menschen an dieses Sprichwort. Erstaunlicherweise wissen aber alle Menschen von der Bedeutung des „sich regen“. 

Doch wozu sollte man sich fit halten? Was sind die körperlichen, seelischen und geistigen Vorteile? Lasst uns gemeinsam der Sache auf die Spur gehen und (kurz) schauen, wozu Fitness gut ist. 

Halten wir erst einmal fest: Fit-Sein ist kein Hexenwerk! Jeder kann es auf seine ganz besonderen und individuellen Art und Weise. Wichtig dabei ist es sich ein Ziel zu setzen: trainiere ich um meinem Körper was Gutes zu tun, um ein ausgewogenes „Work-Life-Balance“ zu erreichen oder doch für das nächste Ironman auf Hawaii. Wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, kann man seine Motivation dahingehend kanalisieren.

Die Bedeutung von Fitness und gemeinhin Sport ist unumstritten. Greg Glassman, der Begründer von CrossFit ®, definiert Fitness mit folgenden Fähigkeiten:

  1. Kardiovaskuläre Ausdauer (Ausdauer des Herz-Kreislauf-Systems)
  2. Durchhaltevermögen
  3. Kraft
  4. Beweglichkeit 
  5. Koordination
  6. Balance
  7. Agilität
  8. Präzision
  9. Explosivität
  10. Schnelligkeit

Natürlich gibt es individuelle Schwerpunktsetzungen. Dennoch sollte man möglichst alle Fähigkeiten, die Körper, Geist und Seele guttun, berücksichtigen.

Kann man nun pauschal sagen, dass ein Marathon-Läufer fit ist, „nur“ weil er die 42,195km Strecke gelaufen ist? Ist ein Bodybuilder fit, weil er ein Arm-Umfang von 40 cm und ein Beinumfang von 70 cm hat? Beide Fragen würde ich mit: „Bedingt“ beantworten. Mark Lauren, Bestsellerautor und ehemaliger Weltmeister im Thaiboxen, schreibt in seinem Buch „Fit ohne Geräte“: „Diejenigen, die nur auf einem Gebiet extrem trainiert sind, haben fast immer eine Schwäche, die damit einhergeht. Den schnellen, dünnen Läufern fehlt die Kraft, die massigen Bodybuilder haben wenig Ausdauer.“ Daher ist es umso wichtiger beim Trainieren möglichst alle Fähigkeiten von Glassman (s.o.) zu beachten.

Wenn man das „Wozu“ nun für sich beantwortet hat, gehet es um die Suche nach Möglichkeiten.

Welche Möglichkeiten habe ich?

Ich spreche mal aus eigener Erfahrung. Ich bin seit nunmehr 7 Monaten in einem örtlichen Fitnessstudio angemeldet. Zu Beginn war ich noch motiviert und ging im Schnitt drei Mal pro Woche trainieren. Diese Motivation ließ mit der Zeit rapide nach. Dies stellt auch Prof. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln fest. Nach der Anmeldung folge nach acht bis zwölf Wochen ein Motivationstief. „Fitnessstudios haben mittlerweile mehr Mitglieder als Fußball-, Tennis- oder Turnvereine“ schreibt das „manager magazin“. Mehr als 10 Millionen Menschen seien in einem Studio angemeldet. Laut Froböse sind mindestens die Hälfte (also ich auch) Karteileichen.

Heißt aber nicht, dass Deutschland immer „unfitter“ wird. Vielmehr setzen viele (so auch ich) auf andere Fitness-Methoden, da die Möglichkeiten unbegrenzt sind.

Im Folgenden werde ich euch eine Auswahl der Sportarten geben, die ich in meiner Freizeit mache. Falls ihr noch weitere (auch ausgefallenere) Methoden habt, kontaktiert mich doch einfach über unsere Facebook oder Instagram Seite.

(1) Squash

Ich habe diese Sportart neu entdeckt, aber sie begeistert mich jedes Mal. Wir mieten mit Freunden (in unregelmäßigen Abständen) eine Halle und „spielen darauf los“. Für mich deckt Squash alle Fähigkeiten von Glassman ab. Wobei ganz besonders Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit hervorragen.

(2) Joggen

Ich bin zwar nicht der „Extreme-Jogger“, aber es ist, wie ich finde, eine einfache Methode joggen zu gehen. Damit mein ich nicht das Joggen an sich einfach ist (wie ich jedes mal auf´s neue feststellen muss), sondern vielmehr in der Art und Weise: Trainingsanzug anziehen, Schuhe zubinden und los gehts. Die Heißblut-Jogger werden mich wohl dafür steinigen. Aber ich möchte diese Sportart dadurch nicht banalisieren. Ich liebe es im Park in der frischen Luft ne Runde zu laufen und dabei meinen Kopf frei zu kriegen. Allerdings ist mein Ziel nicht das Trainieren auf ein Marathon, sondern die Fitness. Dazu reichen mir auch zwei bis drei mal die Woche ein 20-Minuten-Lauf. Auch hier kann man den Bezug zu Glassman in den Punkten kardiovaskuläre Ausdauer, Beweglichkeit und vor allem Durchhaltevermögen feststellen.

(3) Gehen

Gehen gehört zum Alltag eines jeden Menschen dazu. Es ist denkbar einfach, aber kann dafür sehr effektiv sein. Etwas mehr im Alltag zu gehen, würde schon vielen Menschen helfen fit zu werden. Zum Fit-Werden muss man nicht immer Sport treiben. Ich versuche, so oft es geht, meine täglichen Erledigungen zu Fuß zu erledigen. Dabei auch mal die Treppen, statt den Aufzug zu nehmen. Mein Ziel: 10.000 Schritte am Tag. Das klappt natürlich nicht jeden Tag. Dabei achte ich persönlich mit einem Fitness-Tracker auf meinen Durchschnitt. Da merke ich gerade…ich hab heute erst 2.661 Schritte!

(4) Zuhause

Die kostengünstige Methode sich fit zu halten ist den Sport in die eigenen vier Wände zu verlagern. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es für viele schwierig den inneren Schweinehund zu besiegen und joggen zu gehen oder ins Fitnessstudio. Es gibt auch innerhalb der eigenen vier Wände viele Möglichkeiten. Ich für meinen Teil trainiere viel mit Youtube-Videos. Die gibt es zuhauf zu allen möglichen Sportarten: Yoga, Pilates, Zumba oder Krafttraining. 

Ein kleines Pro und Kontra

Welche Art und Weise Fitness zu erreichen effektiver ist, da scheiden sich die Geister. Vielmehr kommt, wie oben schon erwähnt, darauf an, was ihr erreichen wollt (euer Ziel) und wie viel ihr bereit seid, Zeit und Kosten dafür zu „opfern“.

Fitness Zuhause

Das klassische Trainieren Zuhause basiert, wenn man wenig Geld investieren will, auf Körpergewichtgsübungen und Training ohne zusätzliche Geräte. Dabei ist die Ausgangslage für mich, dass ihr kein eigenes Fitnessstudio im Haus habt. 

Vorteile:

  • Kostenersparnis, da kein Equipment benötigt wird oder eine Mitgliedschaft in einem Studio (Training mit eigenem Körpergewicht oder Trainings-Videos)
  • freie Zeiteinteilung, da man nicht auf Öffnungszeiten achten muss
  • gewohnte Umgebung sorgt dafür, dass man öfters trainiert

Nachteile:

  • geringere Variationen, da kein Equipment vorhanden
  • Motivationsschwierigkeiten, da keine Freunde oder Bekannte da sind, an denen man sich bspw. messen kann oder die einen motivieren.

Fitness Zuhause ist vor allem sehr variabel! Viele verschiedene Übungen können ohne Geräte, Hanteln oder Gewichte durchgeführt werden. Dabei sind klassische Übungen wie Klimmzüge oder Liegestützen genauso gut möglich wie das Trainieren nach unterschiedlichsten Videos auf  Youtube und Co. Auch der müßige Gang ins Studio nach einem harten Arbeitstag ist nicht nötig. Dies kann auch zu einem Nachteil werden. Der viel zitierte „Couch Potato“ drängt zum Vorschein, da mein kein Zwang hat und nicht gerade ein schlechtes Gewissen, wegen eines Mitgliedschaftsbeitrags in einem Studio.

Fitness im Studio

Vorteile:

  • sehr große und variable Auswahl an Equipment
  • Trainer, die ein Trainingsplan erstellen, dich beraten oder einfach nur motivieren
  • weitere „Motivatoren“, wie Freunde und Bekannte

Nachteile:

  • zeitlich gebunden, da Öffnungszeiten variieren
  • Wartezeiten an den Laufbändern, Geräten oder Hanteln
  • Erreichbarkeit: oftmals mit dem Fahrrad oder gar mit dem Auto

Ein Riesenvorteil ist im Studio nicht nur die erwähnten „Motivatoren“ (Trainer, Freunde und/oder Bekannte), sondern auch die riesige Auswahl an Equipment. Allerdings ist man vor allem bei kleineren Fitnessstudios an Öffnungszeiten gebunden. Wenn man nicht gerade das Glück hat vor der Tür ein Fitnessstudio zu haben, erreicht man dieses auch oft mit dem Fahrrad oder gar mit dem Auto. Das fällt nicht jedem leicht und ist u.a. der Grund für die vielen „Karteileichen“ (s. Punkt 2) in den Studios.

Ausreden gibt es keine: Fitness bleibt Fitness!

Es gibt kein „Gut oder Schlecht“. Wie bei allen anderen Tätigkeiten kommt es auf die Konsequenz, oder wie Glassman es sagen würde, auf das Durchhaltevermögen an. Natürlich spielen da auch die persönlichen Vorlieben und die eigene Einstellung eine Rolle: wer keine Probleme hat ins Fitnessstudio mit dem Fahrrad zu fahren und die Fahrt sogar als warming up empfindet, wird das Training im Studio als Abwechslung zum und Flucht aus dem Alltag sehen. Wer aber zeitlich effektiver handeln will und vor allem Kosten sparen will, wird das Training in den eigenen vier Wänden lieben.

Das Training kann Zuhause genauso anspruchsvoll sein wie es im Studio sein kann. Es kommt auf einen individuell abgestimmten und zielgerechten Trainingsplan an. Hilfen gibt es überall: ob im Internet oder bei einem Trainer vis-á-vis.

Ob Zuhause oder im Studio: Hauptsache ihr steht auf und haltet euch fit. Genauso wie ich jetzt: Habe noch knapp 7.000 Schritte heute!

Eure Duygu

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