Stress und seine körperlichen Folgen

26. Dezember 2018 | Woher kommt Stress? | Welche Folgen hat Stress für unseren Körper und letztlich für unser Wohlbefinden? |Zuerst Stress bewältigen…|…danach Stress vermeiden

Woher kommt Stress?

Du kommst von der Arbeit nach Hause und willst dich eigentlich ausruhen. Da fällt dir noch ein, dass du noch ne Kleinigkeit vergessen hast und setzt dich wieder an deinem privaten Rechner um weiter zu arbeiten. Im selben Augenblick klingelt das Telefon: „Hey wo bist?“ fragt dein Kumpel. „Du kommst zu spät zum Spiel!“ im ganzen „Stress“ hast du ganz vergessen, dass heute Abend ein wichtiges Spiel läuft und du dich mit den Freunden verabredet hast. Kurzerhand bringst du die Arbeit zu Ende und eilst zum Spiel und zu deinen Freunden. Der nächste Stress-Moment lässt nicht länger auf sich warten: der Verkehr!! „Genau dann, wenn man‘s eilig hat“!….

Diese, mit Sicherheit vielen bekannt vorkommende, Situation kann man noch endlos weiter führen. Letztlich ist die Folge, immer dieselbe: Stress!

Stress wird allgemein allgemein als „erhöhte körperliche oder seelische Anspannung oder Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann“ definiert. Stress wird oftmals auch als Synonym für „Ärger“ verwendet. Hier soll aber der körperliche und letztlich auch gesundheitsschädliche Stress näher thematisiert werden.

Stress lässt sich auch evolutionsgeschichtlich erklären. Unsere Vorfahren waren oftmals dem Ärger ausgesetzt. Man floh vor Gefahren und musste sich unter Umständen auf Kampf gefasst machen. Puls und Blutdruck schossen in die Höhe, alle Sinne schärften sich, man atmete schneller, die Muskeln wurden angespannt. In solchen Situationen stößt der Körper so genannte Stresshormone aus und stellt in Sekundenbruchteilen zusätzliche Energie zur Verfügung – die Folge: wir können blitzschnell reagieren.

Diese körperliche und seelische Anspannung nimmt mit dem Alter noch weiter zu. Schließlich nimmt eine relativ junge Person solche Situationen anders wahr als relativ ältere. Doch was bedeutet eigentlich, dass Stress zu „Schädigungen der Gesundheit“ führen kann? Welche Schädigungen sind bei (erhöhtem) Stress zu erwarten?

Welche Folgen hat Stress für unseren Körper und letztlich für unser Wohlbefinden?

Weihnachten ist vorbei! Und auch wenn Sylvester vor der Tür steht, kommt für einige der Alltag wieder zurück. Den stressfreien besinnlichen Tagen folgen wieder stressigere Stunden im Büro, im Laden oder woanders.

Der Begriff Stress wird heutzutage sehr inflationär benutzt. Wenn einem gerade alles zu viel ist, wenn man bei der Arbeit viel zu tun hat, wenn die Partnerin oder der Partner Stress macht etc. Der Begriff an sich wurde vom Arzt Dr. Hans Selye eingeführt. Mit seinem berühmten Satz: „Ich habe allen Sprachen ein neues Wort geschenkt – Stress“, hatte er gar nicht mal so unrecht. Wenn ihr demnächst im Ausland Stress haben solltest, dann nennt es beim Wort. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Person euch gegenüber es versteht.

Dr. Selye definierte Stress als „die undefinierte Antwort des Körpers auf eine Anforderung“. Er hat zwischen zwei Formen unterschieden. Auf der einen Seite negativer Stress, welchen er als Distress bezeichnete, und positiver Stress, den er Eustress nannte. 

Stress ist eine Aktivierungsreaktion unseres Körpers. Ob diese positiv (Eustress) oder negativ (Distress) ist oder ob sie schädlich oder förderlich für unsere Gesundheit ist, hängt von unserer Beurteilung der Stressfaktoren ab. An einem einfachen Beispiel können wir dies deutlich machen: wir sind auf der Kirmes und wollen auf die Achterbahn. Die Fahrt an sich ist der Stressfaktor. Währenddessen werden viele Stresshormone ausgeschüttet. Wenn wir aber auf den „Kick“ stehen und den Adrenalin suchen, dann ist das positiver Stress (Eustress). Würden wir aber aus Gruppenzwang auf die Achterbahn gehen, in Wirklichkeit aber Angst haben, dann wäre die Fahrt und auch die Angst im Vorfeld negativ behaftet und somit Distress. 

Besonders alarmierend ist es, wenn der Körper sich im Dauerstress befindet. Eine andauernde Belastung des Körpers mit Stress tut uns nicht gut und stört unser Wohlbefinden. Die Folgen von Dauerstress für Geist und Körper sind bspw. Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit oder Denkblockaden. In Bezug auf unsere Mitmenschen wirkt sich das besonders negativ aus, da man gereizt, lustlos, unzufrieden oder hilflos sein kann. Auch auf unser Verhalten wirkt sich Stress negativ aus. Diese reichen von Schlafstörungen bis hin zu sozialem Rückzug oder Neigungen zu Unfällen. Die für viele wohl schlimmste Folge ist der Burnout. Von vielen gemeinhin als Volksrankheit bezeichnet, ist der Burnout die langfristige Folge von übermäßigem Stress. 

Wichtig dabei ist, dass die Symptome, die wir ausmachen, von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können und diese auch unterschiedliche Erscheinungen hervortreten lassen können. Wie können wir nun mit möglichst einfachen Mitteln Stress bewältigen und letztlich vermeiden?

Zuerst Stress bewältigen…

Es gibt viele Arten und Methoden um Stress zu bewältigen. Langfristig gilt es Burnout vorzubeugen und möglichst ausgeglichen zu leben. Geben wir uns nicht falschen Illusionen hin: ein Leben ohne Stress ist kaum vorstellbar, gar möglich. Es soll hier vor allem um dem richtigen Umgang mit Stress gehen.

Das Ziel ist es resilient (psychologisch widerstandsfähig) gegenüber Stress zu sein. Somit erkennst du Stress frühzeitig und schiebst Stress eher in Eustress. Damit reduzieren wir Stress massiv und erhöhen unsere Lebensqualität. 

Es gibt mehrere Schritte, die letztendlich zur Stressbewältigung führen. Der erste Schritt ist die Identifikation von so genannten externen Stressfaktoren im Alltag. Das können Menschen sein, aber auch die Arbeit, Hobbys oder andere Aktivitäten in der Freizeit. Es gibt Stressfaktoren, die zwar stressig sind, aber vielleicht beruflich, persönlich oder sportlich notwendig (Eustress). Die Frage, die du dir stellen musst, ist: Wie kann ich möglichst viel Stressfaktoren umgehen? Dabei geht es vor allem um Distress, das dir und deiner Gesundheit letztendlich schadet. Der zweite Schritt ist der subjektive Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen vor allem in Verbindung mit deiner Umwelt. Somit wären wir bei den internen Stressfaktoren. Oberste Priorität beim internen Stressfaktor ist die Selbstakzeptanz. Ihr könnt euch noch so gut ernähren, auf euren Körper achten oder Sport aus Ausgleich treiben. Wenn ihr unzufrieden mit eurem und in eurem Geist und Körper seid, hilft nur eins: akzeptiert und gesteht euch ein, dass ihr für eure Situation verantwortlich seid. Denn nur so könnte ihr weitere Maßnahmen ergreifen, die euch helfen Distress in Eustress umzuwandeln. Die eigentliche Kunst liegt aber vielmehr darin, Stress (möglichst) aus dem Weg zu gehen. Wie dies möglich ist…?

 …danach Stress vermeiden 

Es gibt genug kommerzielle Methoden, die dir dabei helfen Stress zu vermeiden oder besser: damit umzugehen. Hier aber bekommt ihr Tipps, wie ihr mit relativ einfachen Methoden Stress vermeidet.

Soziologisch betrachtet erfüllt ihr in eurem ganzen Leben bestimmte Erwartungen, die an euch gestellt werden, der Soziologe nennt es: Rollen. Nun macht der Soziologe aber innerhalb dieser Rollen gewisse Rollenkonflikte aus. Eines der wichtigsten stressgeplagten Orte ist wohl der Arbeitsplatz. Dort schlüpft ihr in die Rolle des Arbeitnehmers, Vorgesetzten oder des Chefs. Wenn ihr die Fülle an Erwartungen nicht erfüllen könnt, setzt ihr euch automatisch unter Druck und der Stress kommt zum Vorschein. Was also tun, wenn das Unvermeidbare eintritt?

Auf euer Bauchgefühl hören

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man Aufgaben oder Jobs nicht annehmen sollte, wenn man kein gutes Gefühl dabei hat. Auch das Geld ist nicht immer das Wichtigste. Denn: Gesundheit ist wichtiger als alles Geld der Welt.

Genug Pausen machen

Schon die kleinste Pause und Ablenkung kann große Wirkung zeigen. Reserviert euch die Zeit und haltet dies ganz genau ein. „Sich auch mal lossagen können“, lautet die Devise. Auch wenn es bei der Arbeit mit festen Pausenzeiten nicht immer möglich ist, kleinere Pausen zwischendurch zu machen. Wenn aber Pause ist, dann ist PAUSE!

Trockenübung für zwischendurch

Im Netz gibt es genug Tipp und Tricks zur Entspannung. Macht davon Gebrauch! In ruhigen Zeiten häufiger trainieren, bringt Routine rein und ihr könnt euch auch in stressigen Zeiten einfacher zurückziehen.

Ausreichend schlafen

Es gibt eine Faustregel, nach der man sich grundsätzlich orientieren kann: ca. 6-8 Stunden Schlaf braucht der Mensch täglich. Wenn ihr dauerhaft wenig schlaft, zahlt es euer Körper irgendwann zurück. Eines der Symptome von Schlaflosigkeit ist der Mangel an Konzentration. Diese kann wiederum in bestimmten Situationen zu Stress führen und den Körper dauerhaft Schaden zufügen. 

Wie man schlussendlich Stress vermeidet, kann auch individuell unterschiedlich sein. Wichtig ist hierbei, dass jeder auch für sich selbst eine Strategie entwickeln muss, wie er oder sie mit Stress umgeht und es nach Möglichkeit meidet. Die oberste Priorität lautet aber meiner Meinung nach: ausgeglichen Leben!

In Ermangelung auch eines ausgeglichenen Lebens…

Eure Duygu

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